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Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Streitkräfte kontrollieren alle Zufahrtswege nach Konstantinowka

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Streitkräfte kontrollieren alle Zufahrtswege nach KonstantinowkaQuelle: Sputnik © Verteidigungsministerium Russlands
  • 26.06.2026 09:11 Uhr

    09:11 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zivilist bei ukrainischem Angriff getötet

    Im Verlauf des vergangenen Tages hat das ukrainische Militär das russische Grenzgebiet Belgorod insgesamt 84 Mal angegriffen. Wie der amtierende Gouverneur des Gebiets, Alexandr Schuwajew, berichtet, kamen dabei Artillerie, Mehrfachraketenwerfer und Drohnen zum Einsatz. Ein Zivilist kam durch die Angriffe ums Leben. Schuwajew berichtet:

    "Leider kam bei einem vorsätzlichen Angriff des ukrainischen Militärs ein Zivilist im Kreis Krasnaja Jaruga ums Leben. Drei Menschen in den Kreisen Wolokonowka, Krasnaja Jaruga und Rakitnoje wurden verwundet."

  • 08:29 Uhr

    Russlands Streitkräfte kontrollieren alle Zufahrtswege nach Konstantinowka

    Sämtliche Wege, die in die Stadt Konstantinowka in der DVR führen, stehen unter russischer Feuerkontrolle und können nicht vom ukrainischen Militär genutzt werden. Russlands Verteidigungsministerium gibt dazu bekannt:

    "Alle Wege, die in die Siedlung Konstantinowka führen, sind für den Gegner gesperrt, weil Drohnenpiloten des Truppenverbands Süd sie rund um die Uhr kontrollieren."

    Konstantinowka ist eine große Industriestadt in der DVR, die den letzten ukrainischen befestigten Raum im Donbass – den Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk – deckt. Die Stadt wird seit 2025 umkämpft.

  • 08:02 Uhr

    Größter ukrainischer Drohnenangriff seit Jahresbeginn abgewehrt

    Russlands Luftabwehr hat in der vergangenen Nacht insgesamt 660 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Orjol, Kaluga, Lipezk, Rostow, Woronesch, Tula, Rjasan, Astrachen, Moskau, der Krim sowie über dem Schwarzen und dem Asowschen Meer zerstört.

    Nach Zählungen der Nachrichtenagentur TASS handelte es sich damit um den größten ukrainischen Drohnenangriff seit Jahresbeginn. Der bisherige Höchststand an abgeschossenen Drohnen war am 17. Mai erreicht worden, als 556 ukrainische Drohnen zerstört wurden.

  • 25.06.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:57 Uhr

    Ukraine-Wiederaufbaukonferenz: EU zahlt Kiew 3,2 Milliarden Euro als erste Tranche

    Die EU hat für die Ukraine eine erste Tranche in Höhe von 3,2 Milliarden Euro im Rahmen ihrer neuen sogenannten Makrofinanzhilfe (MFA) freigegeben. Die Auszahlung wurde am Donnerstag von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf der Ukraine-Wiederaufbaukonferenz im polnischen Danzig verkündet.

    Von der Leyen erklärte, "eine prosperierende Ukraine von morgen erfordere bereits heute massive Investitionen". Seit Beginn des Krieges hätten die EU und ihre Mitgliedstaaten bereits rund 200 Milliarden Euro an wirtschaftlicher, finanzieller und militärischer Hilfe geleistet.

    Auch Bundeskanzler Friedrich Merz sicherte der Ukraine weitere Unterstützung zu. Europas Unterstützung für Kiew sei "unerschütterlich", erklärte Merz. Zugleich forderte der Bundeskanzler Russland zu "Verhandlungen" auf, denn Moskau erkenne angeblich, dass es diesen Krieg nicht gewinnen könne.
    "Und heute senden wir eine klare Botschaft an Russland: Die Zeit für Verhandlungen ist gekommen, um die Frontlinie einzufrieren und das Töten zu beenden", so Merz wörtlich.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 21:41 Uhr

    Ukrainischer Energieminister fordert Bürger zur Vorbereitung auf harten Winter auf

    Der ukrainische Energieminister Denis Schmygal ruft die Bürger auf, sich auf einen harten Winter vorzubereiten – und zwar unabhängig davon, ob die Kriegshandlungen andauern oder nicht. In seiner Rede auf der internationalen Konferenz zur Ukraine, der "Ukraine Recovery Conference 2026" (URC 2026), im polnischen Danzig sagt Schmygal:

    "Es spielt keine Rolle, ob es ein Kriegswinter wird oder ob die Kampfhandlungen eingestellt werden – dieser Winter wird hart werden, und wir müssen darauf vorbereitet sein."

  • 21:26 Uhr

    Sewastopol: Weitere Gemäldefragmente aus dem zerbombten Museum aus den Trümmern geborgen

    Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Anna Strischak, die Kuratorin des Museums, berichtet, wurden mehrere Fragmente des Panorama-Gemäldes "Die Verteidigung von Sewastopol", das nach einem Brand infolge eines Angriffs ukrainischer Truppen beschädigt worden war, aus den Trümmern geborgen. In Kürze werden sie an Fachleute zur Konservierung und Restaurierung übergeben. Im Gespräch mit Journalisten erklärte Strischak:

    "Wir konnten mehrere Fragmente mit handlungsrelevanten Motiven bergen. Es handelt sich um dreizehn große Motivfragmente. Ein mittelgroßes Panorama-Motivfragment, drei große Himmelsfragmente und acht mittelgroße Himmelsfragmente. Diese Bruchstücke sind nun konserviert. Sie wurden von Restauratoren begutachtet … Insgesamt sind die Fragmente in einem schlechten Zustand. Sie befinden sich derzeit alle auf der Festungsmauer. Wir hoffen, sie in Kürze an Fachleute übergeben zu können, damit sie möglicherweise gerettet werden können."

  • 20:43 Uhr

    Lukaschenko: Selenskij versteht, dass man Minsk nicht in einen Krieg hineinziehen darf

    Laut dem weißrussischen Staatschef Alexander Lukaschenko traf er sich kürzlich mit Vertretern des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij und bat darum, diesem Folgendes zu übermitteln:

    "Wenn er glaubt, er könne so mit uns reden und uns in einen Krieg hineinziehen, sollte er verstehen, dass sich die Art des Krieges dadurch schlagartig ändern wird. Dieser Krieg wird völlig anders sein."

    Lukaschenko betonte, dass Weißrussland "eine friedliche Position vertritt", es werde aber in jeder Situation an der Seite Russlands stehen.

    Selenskij hatte zuvor gedroht, das ukrainische Militär werde die angeblich an der Grenze zur Ukraine befindlichen Relaisstationen selbst entfernen, wenn Minsk dies nicht innerhalb einer Woche tue.

  • 20:29 Uhr

    Militärexperte: Sollte Kiew Weißrussland angreifen, müsste Russland Kiew einnehmen

    Im Falle einer Provokation Kiews auf weißrussischem Territorium würde die russische Armee nicht nur für ihr Partnerland eintreten, sondern könnte auch eine Offensive in Richtung Kiew starten. Dies erklärt der Militärexperte und verdiente Militärflieger, Generalmajor der Luftwaffe Wladimir Popow, im Gespräch mit der Zeitung Moskowski Komsomolez. Der Experte weist darauf hin, dass Kiew die Zwangsevakuierung von zwölf Ortschaften im Gebiet Tschernigow angekündigt habe, die an Russland und Weißrussland grenzen. Seiner Meinung nach könnte dies ein indirekter Hinweis auf Vorbereitungen für einen Angriff auf Weißrussland sein. Popow betont:

    "Sollte es zu einer Provokation kommen, würden wir gemeinsam mit Weißrussland Truppen in die Ukraine entsenden. Das ist ihnen vollkommen klar ... Kiew werden wir auf jeden Fall einnehmen. Und zwar sehr schnell. Aber nicht jetzt, nicht in den nächsten zwei oder drei Monaten. Wenn das ukrainische Militär jedoch diese heftige Provokation inszeniert, werden wir gezwungen sein, über Weißrussland dorthin vorzudringen. Sollte sich die Lage rund um Weißrussland mehr oder weniger beruhigen, werden wir unsere Angelegenheiten zu Ende bringen, ohne unseren Nachbarn einzubeziehen."

  • 20:07 Uhr

    Lawrow: Russland lässt sich nicht mehr hinters Licht führen

    Russland sei zu Verhandlungen über die Ukraine bereit, werdeaber niemandem mehr einfach so glauben. Darüber hinaus werde Russland seine Truppen an der Kontaktlinie nicht zugunsten von Verhandlungen aufhalten. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow am Rande des XII. internationalen Wissenschafts- und Expertenforums "Primakow-Lesungen".

    Russland, so betonte Lawrow, akzeptiere auch keine Vorbedingungen für die Aufnahme von Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts. Dies gelte auch für den im Westen geforderten Waffenstillstand an der Kontaktlinie.

    Er erinnerte daran, dass Moskau im Jahr 2022 während der Verhandlungen in Istanbul nicht nur den Waffenstillstand eingehalten, sondern sogar seine Truppen von Kiew abgezogen habe. Als Reaktion darauf habe man gescheiterte, nur mit einem Paraph-Vermerk versehene Vereinbarungen und die Inszenierung in Butscha erhalten.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.